Allgemeine und Theoretische Ökologie

 

Lehre

 

Formenkenntnis Tiere (V + P)

Filser

Der Kurs (1. Semesterhälfte) vermittelt einen ersten Einblick in die Formen- und Artenvielfalt der Tiere und in den Gebrauch von Bestimmungsschlüsseln. Mit besonderer Betonung der Fauna des Bremischen Umlands werden die bezüglich Funktion, Arten- und Individuenzahl bedeutendsten Tiergruppen in einer einstündigen Vorlesung vorgestellt. Anschließend werden lebende und präparierte Vertreter wirbelloser Tiere so weit wie möglich bestimmt und die wichtigsten Merkmale in Zeichnungen festgehalten. In den nachfolgenden Übungen haben die Studierenden Gelegenheit, ihr Wissen zu überprüfen und zu vertiefen sowie offene Fragen anzusprechen. An den beiden letzten Kurstagen finden Exkursionen statt, zum einen ins Bremer Überseemuseum, um einen Einblick in die globale Artenvielfalt zu gewähren, zum anderen in die unmittelbare Umgebung, um die im Kurs gewonnenen Kenntnisse an lebenden Tieren in der Praxis anwenden zu können.

Lehre ist stets ein Kompromiss zwischen Zielen und Möglichkeiten und selten perfekt - schon gar nicht, wenn eine Veranstaltung zum ersten Mal angeboten wird. Um Qualität und Attraktivität der Lehrveranstaltungen fortlaufend zu verbessern, freue ich mich stets über Anregungen und Kritik seitens der Studierenden. Schicken Sie diese entweder als E-mail an filser@uni-bremen.de oder, wenn Sie lieber anonym bleiben wollen, schriftlich an J. Filser, UFT, Abteilung 10 (Ökologie) bzw. an die/den jeweilige/n Veranstalter/in. Ihr Studiengang, Ihre Semesterzahl und die Angabe, ob Sie an der Veranstaltung freiwillig teilgenommen haben oder nicht helfen mir bei der Einschätzung Ihrer Beurteilung. Sie können entweder frei formulieren oder aber ein vorgefertigtes Formular verwenden.

Formular

  • Planning and Design of Ecological Studies (V+Ü, 2 SWS)

    Filser

Students are provided with basic preconditions for practical ecological work in general, namely appropriate experimental design with special respect to exact formulation of the question under study, hypothesis development and testing, statistical evaluation, resource planning, feasibility and future perspectives.

 

Lehre ist stets ein Kompromiss zwischen Zielen und Möglichkeiten und selten perfekt - schon gar nicht, wenn eine Veranstaltung zum ersten Mal angeboten wird. Um Qualität und Attraktivität der Lehrveranstaltungen fortlaufend zu verbessern, freue ich mich stets über Anregungen und Kritik seitens der Studierenden. Schicken Sie diese entweder als E-mail an filser@uni-bremen.de oder, wenn Sie lieber anonym bleiben wollen, schriftlich an J. Filser, UFT, Abteilung 10 (Ökologie) bzw. an die/den jeweilige/n Veranstalter/in. Ihr Studiengang, Ihre Semesterzahl und die Angabe, ob Sie an der Veranstaltung freiwillig teilgenommen haben oder nicht helfen mir bei der Einschätzung Ihrer Beurteilung. Sie können entweder frei formulieren oder aber ein vorgefertigtes Formular verwenden.

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  • Einführung in die Ökologie (V)

Filser

ausgewählte Textfolien der Vorlesung zum Herunterladen (600 KB !)

 

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  • Fortgeschrittenen-Praktikum Ökologie (P, 4 SWS)

    Filser, Reuter (C1)

    Die Studierenden führen in kleinen Gruppen einfache terrestrische und limnologische Kurzexperimente zu grundlegenden ökologischen Fragen, insbesondere biotische Interaktionen, durch. Besonderer Wert wird auf eine angemessene statistische Auswertung gelegt, auch mit mathematischen Modellen wird gearbeitet. Die Versuche sind so angelegt, dass auch Freiraum für eigene Gestaltungsideen innerhalb eines Themas vorhanden ist. Maximale Teilnehmerzahl: 20

    Lehre ist stets ein Kompromiss zwischen Zielen und Möglichkeiten und selten perfekt - schon gar nicht, wenn eine Veranstaltung zum ersten Mal angeboten wird. Um Qualität und Attraktivität der Lehrveranstaltungen fortlaufend zu verbessern, freue ich mich stets über Anregungen und Kritik seitens der Studierenden. Schicken Sie diese entweder als E-mail an filser@uni-bremen.de oder, wenn Sie lieber anonym bleiben wollen, schriftlich an J. Filser, UFT, Abteilung 10 (Ökologie) bzw. an die/den jeweilige/n Veranstalter/in. Ihr Studiengang, Ihre Semesterzahl und die Angabe, ob Sie an der Veranstaltung freiwillig teilgenommen haben oder nicht helfen mir bei der Einschätzung Ihrer Beurteilung. Sie können entweder frei formulieren oder aber ein vorgefertigtes Formular verwenden.

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  • Interaktive ökologische Forschung (S, 2 SWS)

    Filser

    Im Seminar werden zunächst die Gesamtkonzeption und danach laufende, z.T. auch geplante Arbeiten und Lehraktivitäten der AG Ökologie durch deren Mitglieder vorgestellt und gemeinsam diskutiert. In einem zweiten Teil bilden die Studierenden Arbeitsgruppen, in denen ausgewählte Themenfelder der AG anhand aktueller Recherchen (Literatur, Internet, andere Institutionen) kritisch beleuchtet sowie die Arbeitsgruppenstruktur und ihre Vernetzung diskutiert wird. Die Studierenden sind aufgefordert, Forschungsbedarf aufzuzeigen und Gegenvorschläge für die AG-Struktur zu machen. In der Abschluss-Synthese soll ein Kompromiss zwischen Realität und Wunschvorstellungen gebildet und nach Möglichkeit in die Tat umgesetzt werden.

    Lehre ist stets ein Kompromiss zwischen Zielen und Möglichkeiten und selten perfekt - schon gar nicht, wenn eine Veranstaltung zum ersten Mal angeboten wird. Um Qualität und Attraktivität der Lehrveranstaltungen fortlaufend zu verbessern, freue ich mich stets über Anregungen und Kritik seitens der Studierenden. Schicken Sie diese entweder als E-mail an filser@uni-bremen.de oder, wenn Sie lieber anonym bleiben wollen, schriftlich an J. Filser, UFT, Abteilung 10 (Ökologie) bzw. an die/den jeweilige/n Veranstalter/in. Ihr Studiengang, Ihre Semesterzahl und die Angabe, ob Sie an der Veranstaltung freiwillig teilgenommen haben oder nicht helfen mir bei der Einschätzung Ihrer Beurteilung. Sie können entweder frei formulieren oder aber ein vorgefertigtes Formular verwenden.

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  • Biodiversität (V+S, 1+2 SWS)

    Diekmann, Filser, Reuter (C1)

    Neue Veranstaltung! Spätestens seit der Konferenz von Rio 1992 bestimmt der Begriff Biodiversität die umwelt- und wissenschaftspolitische Debatte maßgeblich. Da hieraus nicht nur beträchtliche Konsequenzen für Umwelt- und Naturschutz sondern auch Fördermittel resultieren, ist eine möglichst frühe Auseinandersetzung mit dem Thema für Studierende der Ökologie zwingend. Im Rahmen einer einstündigen interdisziplinären Vorlesung und eines begleitenden Seminars werden u.a. Biodiversitätsbegriff (Definitionen, Ebenen, Variationen), Messung von Biodiversität (Datenaufnahme, Repräsentativität, Indices), Biodiversitätsgradienten und die Rolle der Biodiversität in Zusammenhang mit Naturschutz und Ökosystemfunktionen erarbeitet. Die Veranstaltung dient auch der Vorbereitung eines entsprechenden Projekts ab WS 02/03.

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  • Risikoforschung für Mensch und Umwelt (KO, 1 SWS)

    Filser, Frentzel-Beyme, Jastorff

    Risikoforschung ist ein weites Feld, es reicht von verschiedenen Bereichen der Umweltforschung (Chemie, Biologie, Ökologie) über die Medizin (Epidemiologie, Umweltmedizin) bis hin zu theoretischen Konzepten und Anwendungsaspekten im sozialwissenschaftlichen Bereich. In diesem interdisziplinären Kolloquium werden aktuelle Arbeiten an der Universität Bremen vorgestellt, mit Betonung des Forschungsschwerpunkts III des UFT (Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie). Das Kolloquium ist auch als Ergänzung des im WS 01/02 beginnenden interdisziplinären Projekts "Umweltrisiken" gedacht.

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  • PP Umweltmanagement (2 SWS) 02-361

    Koehler, Filser, Breckling

    Im seit dem WS 00/01 laufenden Projekt werden in drei AVs in Absprache mit der Universitätsverwaltung verschiedene auf dem Universitätsgelände vorgenommene Umweltmanagementmaßnahmen auf ihre Eignung als Besiedlungshilfen für Organismen untersucht. Die gemeinschaftlich ausgewerteten Ergebnisse sollen im letzten Projektsemester vorgelegt und insbesondere im Hinblick auf "Campo Viva" beurteilt werden. Das Projekt hofft, damit einen Grundstein für einen produktiven Dialog zwischen Studierenden und Verwaltung auf dem Weg zu einer zunehmend naturnahen, biodiversitätsfördernden Gestaltung des Universtitätsgeländes im Zuge künftiger Baumaßnahmen zu legen.

    AV Mesofauna (4 SWS) Koehler

    AV Carabiden (4 SWS) Filser

    AV Moose (4 SWS) Isermann

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  • Projektplenum Umweltrisiken: Problemfelder - Lösungswege - Bewertungen (2 SWS)

    Filser, Grimme, Breckling, Jastorff, Schirmer, Frentzel-Beyme, Heyser

    Neues Projekt! Die Studierenden sollen sich zunächst mit dem Begriff Risiko und den potentiellen Risiken FÜR DIE und AUS DER Umwelt auseinandersetzen und möglichst auf einen Risikofaktor / neuen bzw. zunehmenden Gefahrstoff einigen. Die vorgeschlagenen AVs bieten die Möglichkeit, sich dann mit den verschiedenen arbeitsgruppenspezifischen Techniken zur Risikoabschätzung auseinandersetzen, also z.B. Modellierung von Struktur-Wirkungs-Beziehungen von Chemikalien, Toxizitätstests mit verschiedenen Verfahren, u.a. Challenge Assay, ökotoxikologisches Gefahrenpotential, Monitoring gentechnisch veränderter Nutzpflanzen. Im abschließenden Auswertungsteil können dann die Ergebnisse kritisch miteinander verglichen, Vor- und Nachteile der einzelnen Techniken diskutiert und vor allem Umsetzungsstrategien zur Verhinderung bzw. Verminderung von Risiken entwickelt werden.

    AV Risk-Assessment (7 SWS) Grimme,Backhaus

    AV Gewässer und Umweltchemikalien (7 SWS) Backhaus, Grimme

    AV Modellierung (Chemikalien, Ausbreitung) (7 SWS) Breckling, Jastorff, Ranke, Stock

    AV Biomarker (7 SWS) Filser, Oberheitmann

    AV Gentechnik in der Landwirtschaft (7 SWS) Züghart (LB), Breckling, Filser

  • Mehr Informationen zu dem Projekt z.B. auch die AV-Vorbesprechungen gibt es unter www.uft.uni-bremen.de/risk .

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Ökologie nordwestdeutscher Wälder Seminar: 2 SWS und Praktikum: 3 SWS

  • Ruf

    Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Geschichte der Wälder im nordwestdeutschen Flachland, von bodenbiologischen Eigenschaften von Wäldern und der möglichen Wechselwirkung zwischen beiden. Entsprechend werden im Seminar Referate zu den Themen Klimaentwicklung, Vegetationsgeschichte, Bodenfauna in Wäldern, Stoff- und Energieflüsse, Einfluss vergangener Nutzung auf Waldböden, Naturschutz und Fauna in historisch alten Wäldern von den Studierenden erarbeitet und vorgetragen. Mein Anliegen ist es, die ökologischen Charakteristika von Waldböden als Lebensraum für Bodenorganismen nicht nur in der rezenten Ausprägung sondern in einer kulturhistorischen Perspektive zu vermitteln. Im Praktikum werden in einem Wald drei Standorte, die sich in ihrer historischen Nutzung unterscheiden, hinsichtlich bodenphysikalischer und -chemischer Eigenschaften beschrieben und dazu die Makro- und Mesofauna erfasst. Dabei wird die Hyopthese getestet, dass die vergangene Nutzung einen noch heute nachweisbaren Einfluss auf Bodeneingenschaften und Besiedlung durch Bodenorganismen hat.

 

  • Ökologie von Mooren und Heiden (S+P: 4 SWS)

    Ruf, Mossakowski, Nettmann

    Moore und Heiden sind die beiden Lebensraumtypen, die während der letzten 150 Jahre die größten Flächenverluste hinnehmen mussten. Wir erarbeiten uns im Seminar die ökologischen Charakteristika beider Lebensraumtypen und suchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Dabei erarbeiten wir uns die Gründen für den rapiden Flächenverlust, recherchieren Naturschutzstrategien und versuchen in die Zukunft zu extrapolieren. Das Praktikum findet in Form von Besuchen bei Schutzgebieten statt. Dort können vor Ort mit Führung durch und in der Diskussion mit lokalen Betreuern die allgemeinen Aspekte untersucht und die jeweiligen Schutzkonzepte analysiert und kritisiert werden.

 

  • Planung und Gestaltung von ökologischen Untersuchungen, V+S: 2 SWS

    Ruf

    Ökologische Untersuchungen finden meist in komplexen Systemen statt. Daher ist es besonders wichtig ein Handwerkszeug zu besitzen, mit dessen Hilfe eine Untersuchung geplant und strukturiert werden kann. In der Vorlesung wird die logische Grundstruktur einer wissenschaftlichen Arbeit vorgestellt: Was soll untersucht werden, wie kommt man zu Fragestellungen, wie entwickelt man ein konzeptionelles Modell, wie formuliert man Hypothesen, welche Methoden gibt es auf welcher Komplexitätsstufe und welches Niveau der Vergallgemeinerung erreicht man. Statistische Auswertungsmethoden werden nur gestreift. Studentische Referate stellen selbst ausgewählte Artikel aus internationalen Zeitschriften vor und diskutieren sie anhand eines vorgegebenen Fragenkatalogs nach der logischen Struktur der Untersuchung.

 

  • Lebensräume zwischen Gletscher und Meer , S: 2 SWS

    Ruf, Mossakowski , Nettmann

    Südskandinavische Lebensräume stehen im Mittelpunkt des Seminars. Dabei werden Themen zu Geologie, Klima- und Vegetationsgeschichte, Bodenbildung, Sukzessionsprozesse, Mooren, Fjälls, Refugialräumen, Populationszyklen, Biogeographie, Anpassungen an boreale und subarktische Klimabedingungen und Kulturgeschiche des Raums in Referaten vorgestellt. Das Seminar ist auch eine Vorbereitung der Südskandinavien Exkursion.

 

 

  • Südskandinavien-Exkursion: Lebensräume im Gefolge der Eiszeit, Ex: 8 SWS

    Ruf, Mossakowski, Nettmann

    in der Exkursion durchqueren wir einen Klimagradienten, der uns näherungsweise eine Zeitreise zur letzen Eiszeit in unseren Breiten ermöglicht. Wir beginnen mit temperierten bis hemiborealen Wäldern, kommen zu Mooren, aufs Fjäll und schliesslich an den Gletscherrand bzw. aufs Eis. Eine Station wird auch eine Felseninsel vor der Küste Norwegens sein. Von Kleingruppen werden spezifische Themen wie "Einfluss des Wassers", "Heterogenität", "Diversität", "Stoffumsatzprozesse", "Gradienten" an den drei Stationen in diesem Transekt bearbeitet.

 

  • Bodenökologie, Bodenkunde und Nutzungsgeschichte von Wäldern Seminar: 2 SWS und Praktikum: 3 SWS

    Ruf

    Das Seminar und Praktikum ist in Zusammenarbeit mit Prof. L. Giani (AG Bodenkunde) der Universität Oldenburg geplant. Die Natur- und Kulturgeschichte von Wäldern im nordwestdeutschen Flachland wird im Seminar durch studentische Referate oder Vorträge erarbeitet. Dabei steht die nacheizeitliche Entwicklung der Wälder inclusive der menschlichen Nutzung, Bodenbiologie und Bodenbildung im Mittelpunkt. Im Praktikum werden Probenstellen im gleichen Wald mit unterschiedlicher historischer Nutzung bodenbiologisch (-faunistisch) und bodenkundlich miteinander verglichen. Die Hypothese die zu Grunde liegt ist, dass sich historisch alte Wälder von ehemals anders genutzten sowohl in ihren Bodeneigenschaften als auch in der Besiedlung durch Tiere unterscheiden, obwohl die Nutzung schon Jahrhunderte zurückliegen kann.

 

Veranstaltungsreihe Dynamische Prozesse in Ökosystemen

(Breckling, Koehler, Reuter, Ruf, Schäfer)

Die drei Veranstaltungen Evolutionäre Ökologie, Populationsmanagement und ökologische Modellierung und Bodenökologie: von der Grundlagenforschung zur Anwendung sind inhaltlich und terminlich aufeinander abgestimmt. Die jeweiligen Veranstaltungen können selbstverständlich auch separat besucht werden.

Ökosysteme sind durch Interaktionen bestimmt, daher nehmen dynamische Prozesse eine wichtige Position ein. Diese Prozesse können auf unterschiedlichen Ebenen betrachtet und analysiert werden. Unter obiger Thematik werden drei Veranstaltungen angeboten, die unterschiedliche Aspekte der Dynamik ökosystemarer Prozesse beleuchten und Analyse- und Forschungsinstrumente sowie Anwendungsbezüge vermitteln: Die historische Dimension (evolutionäre Prozesse); Muster in Raum und Zeit; Modellierung und Simulationsszenarien. Es werden die Organisationsebenen Individuum, Population, Biozönose und Ökosystem betrachtet.

(Koehler, Schäfer)

 

  • Bodenökologie: von der Grundlagenforschung zur Anwendung

    PD Dr. Hartmut Koehler, UFT, Dr. Walter Schäfer, BTI (LB) Seminar mit Exkursionen

    Bodenökologie: von der Grundlagenforschung zur Anwendung [D, L] (ECTS: 3) S 2 SWS Blockveranstaltung vom 14.05.02 - 24.05.02 von 10:00 - 13:15 UFT 2230 (mit Exkursionen) Di-Fr, Fr. bis 15:00, Di 21.5. entfällt

    Langzeitstudie: 21 Jahre Entwicklung der Bodenmesofauna (hk) Sukzession, Biodiversität, Sukzessions-Management, Rekultivierung Exkursion Probeflächen Siedenburg Deponie, Bremen Walle

    BDF: Boden-Dauerbeobachtungsflächen des NLfB (ws) Zielsetzung, Forschungsplattform, Entwicklungen von Bodenparametern (abiotisch, biotisch) Exkursion

    ReviTec®: Erosionsschutz und Unterstützung von Bodenbildung (ws, hk) Bodendegradation (ws), Bodenbildung (Sukzession) (ws,hk), Erosion (ws), Fallstudie MedOak® (hk) Exkursion zu Versuchsflächen

 

  • Evolutionäre Ökologie

    Dr. Andrea Ruf

    Evolutionäre Ökologie [D, L] (ECTS: 3) S 2 SWS Blockveranstaltung vom 16.04.02 - 26.04.02 von 10:00 - 13:10 NW2 Labor (B3236) Di-Fr

Das Seminar verfolgt zwei Ziele. Zum einen soll das Forschungsgebiet der evolutionären Ökologie vorgestellt werden, zum anderen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer üben, Vorträge zu halten. Im inhaltlichen Teil will ich neugierig machen auf die Erkenntnisse die sich ergeben, wenn man nicht nur Arten als Produkt der Evolution begreift, sondern auch Interaktionen zwischen Arten als Produkt einer Mutations - Selektions Reihe sieht. Selbstverständlichkeiten können unter diesem Blickwinkel neu verstanden, analysiert und bewundert werden. Beim Üben von Vorträgen werden verschiedene Rollen und Vortragsstile ausprobiert, Methoden konstruktiver Kritik gelernt, der Einsatz moderner und herkömmlicher Medien geübt und alles im Hinblick auf Effizienz und Wirkung diskutiert. Ich freue mich sowohl über AnfängerInnen als auch über fortgeschrittene ÖkologInnen, über Diplom- und Lehramts-Studierende, über Haupt- und Nebenfach-ÖkologInnen.

 

  • Populationsmanagement und ökologische Modellierung

    PD Dr. Broder Breckling, Dr. Hauke Reuter

    Populationsmanagement und ökologische Modellierung [D, L] (ECTS: 4,5) S 1 SWS n. V. P 2 SWS Blockveranstaltung vom 30.04.02 - 17.05.02 von 14:00 - 17:00 Di-Fr

Ziel dieser Veranstaltung ist es den TeilnehmerInnen einen Überblick über neuere Methoden der räumlich expliziten ökologische Modellierung zu geben und sie in die Lage zu versetzen die Funktionsweisen verschiedener Modelltypen zu verstehen und den Fokus der Aussagemöglichkeiten für unterschiedliche Methoden einschätzen zu können.Weiterhin sollen die Teilnehmenden nach Abschluss der Veranstaltung (kleinere) Modelle zu selbstgewählten Fragestellungen entwickeln können. Zur Erreichung dieser Ziele gliedert sich der Kurs in drei Abschnitte: in dem Seminarteil werden verschiedene Modellierungsmöglichkeiten u.a. im Bereich der Überlebenswahrscheinlichkeiten von Populationen (Population Viability Analysis, PVA), von Räuber-Beute-Beziehungen und der Ausbreitung von Epidemien bzw. Waldbränden vorgestellt und erarbeitet. im Programmierungsteil sollen Grundzüge der objektorientierten Programmierung mit der Programmiersprache SIMULA erlernt werden in dem Übungsteil werden die Kenntnisse aus den vorherigen Abschnitten in eigenen Modellanwendungen umgesetzt. Hierzu werden verschiedenen Möglichkeiten aus den Bereichen Ausbreitung von Epidemien, Populationsmanagement, Räuber-Beute-Beziehungen angeboten. Es ist beabsichtigt Themen der beiden weiteren Veranstaltungen der Reihe 'Dynamische Prozesse in Ökosystemen' aufzugreifen.