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News Archiv: 2010 und älter
Newsletter des Projektes Halenreie
Newsletter des UFT bis Ende 2010
public relations

 

2012

May 10
Visit from Rober Morris University, Pittsburgh, P.A. USA

In a 10 day visit to Bremen, a group of three students and Prof.Tony Kerzman explores the city and the university and elaborates with Prof. Filser further steps of the co-operation between our two universities. Main topic is environmental sciences.

contact: Prof. Juliane Filser filser(at)uni-bremen.de

May 7
Preparation of Summerschool

Prof. Michael Heiman from our US-partner university Dickinson College (Carlisle, P.A.) visited the UFT to discuss the summerschool programme "Sustainability", which will take place in the UFT in July and August (4 weeks).

contact: Prof. Hartmut Koehler hartmut.koehler(at)uni-bremen.de

April 2012
Neues Forschungsprojekt „Fotokatalytischer Abbau von umweltgefährlichen Lösungsmitteln aus der Bio-Butanol- Extraktion“

Der Ausstieg aus der Atomkraft, knapper werdende fossile Brennstoffe und die generelle Forderung nach einer nachhaltigen Lösung der Energieprobleme sind große Herausforderungen in unserer Zeit. Einen Beitrag zur Lösung dieses Problems stellt z. B. die sogenannte ABE Fermentation dar. Bei diesem Prozess wird biologisches Material aus nachwachsenden Rohstoffen zur Gewinnung von Bio-Butanol genutzt – einen wichtigen Ausgangsstoff für die chemische Industrie, der auch als Brennstoff genutzt werden kann. Dieser Prozess kann zurzeit ökonomisch noch nicht rentabel betrieben werden, aber durch eine technische Weiterentwicklung - die Verwendung von ionischen Flüssigkeiten (neuartige Lösungsmittel) – könnte sich dies ändern. Diese Lösungsmittel selbst sind aber umweltgefährdend und dürfen nicht über das Abwasser in die Umwelt gelangen. Sie müssen daher mit einem möglichst geringen technischen Aufwand (geringe Investitionskosten), niedrigen Betriebskosten und ohne Verwendung und Eintrag weiterer Chemikalien (umweltschonend und energieeffizient) aus Prozessabwässern entfernt werden. Als eine viel versprechende Möglichkeit hierzu soll das patentierte fotokatalytische Verfahren der prosys° GmbH erprobt werden, welches unter Verwendung eines speziellen, immobilisierten Farbstoffs nur den Einsatz von Licht und Luft erfordert.

Gefördert durch das Programm „Angewandte Umweltforschung“ des Landes Bremen (Projektlaufzeit: 24 Monate)

Kontakt : Jennifer Neumann, Dr. Stefan Stolte sstolte(at)uni-bremen.de

March 26-29
Partnership conference and kick-off of our third project with University of Ngaoundére, Cameroon

As a showcase of our partnership, the Université de Ngaoundéré hosted a great three day international conference with distinguished guests and scientists. In their welcome speeches, the German Ambassador H. E. Mr. Buchholz, the rector (interim) of the University of Ngaoundéré Prof. Kayem, the vice rector of the University of Bremen Mrs. Prof. Karakasoglu and the head of the DAAD information centre Yaoundé highlighted the importance of international education. The challenges and the success of our partnership became evident in detailed presentations on the subject related partnership (DAAD) and the computer science project (BMBF). Thematic blocks on the Ecology of Sudano Guinea Savannah , Combating soil degradation and Mobile solutions for Africa were scheduled for the second day. The third day was deserved for several workshops, including one by students for students (with participation of DAAD). An exciting excursion to sites of geological, ecological, cultural and sustainability interest was organized for the fourth day.

Not to forget the wonderful cultural evening, where students of the University of Ngaoundéré displayed the diversity of Cameroonian dances and songs and presented a delightful sketch in German language. Another highlight was the opening of the ReviTec-site, the establishment of which was supported by GIZ.

The conference was preceded by a two days' kick-off meeting of the new DAAD-DIES project: Quality assurance and competitiveness: support for the University of Ngaoundéré to establish a Centre of Key Competences focussing on teaching methodology, language and internationalisation (responsible Dr. Annette Lang, annette.lang(at)vw.uni-bremen.de). With this project, our partnership is now based on three columns: Subject related partnership (DAAD, Prof. Koehler, hartmut.koehler(at)uni-bremen.de), mobile solutions for Africa (BMBF, Prof. Rödiger, roediger(at)informatik.uni-bremen.de) and the new DIES project. Funds were secured of almost half a million euros!

Conference Programme , press (de) , DAAD newsletter (p.4)

Fotos, Slide Show (to zoom in/out ctrl+ / - )

contact: Prof. Albert Ngakou alngakou(at)yahoo.fr, Prof. Hartmut Koehler hartmut.koehler(at)uni-bremen.de

29. März
Gentechnik-Anhörung in Brüssel

John Dalli, der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucher, hatte am 29. März zu einer Anhörung in Brüssel über die Umweltbeobachtung der Wirkungen des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Europäischen Union eingeladen. In einer öffentlichen Anhörung trugen Experten aus verschiedenen Europäischen Ländern Sachstand, Entwicklungen und verbliebene Defizite zum Anbau von GVP zusammen. Zu den eingeladenen Experten aus Europa zählten Vertreter aus der Industrie, von Behörden, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Für letztere sprach Privatdozent Broder Breckling über die Erfordernisse der Umweltbeobachtung von GVO aus ökologischer Sicht. Er machte darauf aufmerksam, dass bisher eine Institution fehle, die auf Europäischer Ebene die verfügbaren Daten aus den verschiedenen Mitgliedsländern zusammenführt und auswertet. Bisher ist das Monitoring weitgehend allein in der Verantwortung der Biotech-Industrie. Breckling verwies auch auf die wissenschaftliche Projekte und lud zur im Juni 2012 stattfindenden internationalen Tagung „GMLS“ ein, die die großflächigen Auswirkungen des GVO-Anbaus zum Inhalt hat (http://www.gmls.eu)

Ergebnisse des BMBF-Verbundvorhabens „GeneRisk“ als Monographie bei Springer veröffentlicht

Als erfolgreicher Abschluss der fünfjährigen Forschungsarbeiten ist im renommierten Springer-Verlag das Buch „GeneRisk - Systemische Risiken der Gentechnik: Analyse von Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft“ erschienen. Zusammen mit den Projektpartnern von den Universitäten in Bremen, Kiel und Göttingen sowie dem Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg hat der LLÖK Vechta darin als Herausgeber auf 318 Seiten die wichtigsten Projektergebnisse des vom BMBF geförderten Verbundvorhabens „GeneRisk“ veröffentlicht.

Das Themenspektrum reicht von der ökologischen Analyse und Modellierung von Ursachen-Wirkungshypothesen, über die Bewertung rechtlicher und ökonomischer Implikationen bis hin zur Entwicklung eines internet-gestützten Geographischen Informationssystems (WebGIS) für die Planung, Regulierung und Überwachung des Anbaus von gentechnisch veränderten Organismen.

GeneRisk Systemische Risiken der Gentechnik: Analyse von Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft Umweltnatur- & Umweltsozialwissenschaften 2012 Editors: Broder Breckling, Gunther Schmidt, Winfried Schröder ISBN: 978-3-642-23432-3 (Print) 978-3-642-23433-0 (Online)

contact: PD Dr. Broder Breckling broder(at)uni-bremen.de

February
Welcome in the Department Sustainable Chemistry !

Dr.  Anna Bialk-Bielinska is our new PostDoc from our partner University of Gdansk, Department of Environmental Analysis, Institute for Environmental and Human Health Protection.. She will stay for eight months, and her PostDoc research is about mixture toxicity of pharmaceuticals.

Contact: Dr. Stefan Stolte, sstolte(at)uni-bremen.de

February

Uni Mensa: Umwelttag 2012, Energiewende im Nordwesten – Politik oder Bürger/innen – wer bewirkt sie?

January
Workshop Perfektes Grün für jede Gegebenheit
Internationale Geotextil GmbH, Twistringen

Die Internationale Geotextil GmbH - Roess Nature Group,Twistringen, hatte zu einem zweitätgigen Workshop geladen, der von zahlreichen Gästen wahrgenommen wurde.

Programm

Die Vorträge liegen bei IGG bzw. H.Koehler (UFT) in elektronischer From vor.

Kontakt: info(at)ahmeyer.com, hartmut.koehler(at)uni-bremen.de

January
Eigensichere Rhenium-Katalysatoren für nachhaltige Synthesen

Rheniumkatalysatoren sind seit ca. 20 Jahren Gegenstand intensiver Forschung für großtechnische Epoxidierungsreaktionen. Die Verwendung von Rheniumkatalysatoren verspricht, hier in vielen Punkten den Prinzipien der „Green Chemistry“ (Energieeffizienz, Atomeffizienz) gerecht zu werden. Besonders zur Synthese von Grundchemikalien für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sind Rhenium-katalysierte Reaktionen eine Alternative zu herkömmlichen Prozessen. Insgesamt besteht jedoch das Risiko, dass Rückstände dieser Katalysatoren zum Endverbraucher (z. B. in Nahrungsmitteln) oder in die Umwelt (Prozessabwässer) gelangen. Diesem Expositionspotenzial in hochsensiblen Bereichen muss daher die Entwicklung von eigensicheren Rheniumkatalysatoren gegenübergestellt werden, über deren potenzielle Schadwirkung auf Mensch und Umwelt liegen jedoch bisher keine Daten vor.  In interdisziplinärer Zusammenarbeit von akademischer Forschung, KMU und Großindustrie sollen in diesem Projekt a) systematisch molekular-toxikologische und ökotoxikologische Struktur-Wirkungs-Beziehungen aufgeklärt werden, b) am Beispiel der Alkenepoxidierungen mögliche Zielkonflikte zwischen optimalen technischen Eigenschaften und einem gleichzeitigen möglichst geringen Gefahrenpotenzial für die Umwelt aufgedeckt werden und wenn möglich und notwendig c) nach dem der „Benign by Design“ Ansatz Vorschläge für ein strukturelles Design von Rhenium-Katalysatoren erarbeitet werden, die diesen potenziellen Zielkonflikt auflösen bzw. reduzieren.

Laufzeit 24 Monate.
Bewilligungsempfänger Universität Bremen, UFT
Dr. Stefan Stolte, Dr. Jürgen Arning (UFT), sstolte (at)uni-bremen.de

 

2011:

November
Keynote lecture on ionic liquids

Dr. Stefan Stolte was invited to deliver a keynote lecture at the 2 nd European Meeting on Environmental Chemistry (EMEC 12. December 2011) in Clermont Ferrand (France): (Eco)toxicity and biodegradation of ionic liquids - progress in designing inherently safer chemicals.

Green chemistry represents an essential prerequisite for a sustainable chemistry, sustainable chemical products and a sustainable and hence responsible chemical industry. Inherently safer chemical products are closely linked to the European chemical legislation for the Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (REACH).

The presentation critically reviewed the state of the art in the fields of ionic liquid (eco)toxicology and biodegradability. The latest developments in both fields were be presented in a brief discussion of the relevant literature. Existing knowledge gaps and further research needs were pointed out to elaborate on a framework for future research initiatives leading to an effective and sustainable hazard and risk assessment of ionic liquids.

Contact: Dr. Stefan Stolte, sstolte(at)uni-bremen.de

November
New Cameroon Projects

The partnership between the University of Bremen and the Université de Ngaoundéré (Cameroon) now rests on three projects, the subject related partnership (DAAD, Prof. Koehler UFT), computer science (BMBF, Prof. Rödiger FB3) and language (DAAD, Dr. Lang IO). During their last visit to our partner university, Prof. Koehler and Thomas Buse, PhD student in ecology, also visited a project for sustainable coffee production, an eco-village, and discussed with our US- American partner Dickinson College synergies for our Cameroon-activities. Dickinson College has a house in Yaounde for their study abroad program they conduct for almost 20 years. The two delegates gave talks in Yaoundé on invitation of the DAAD/GI and at the GIC Sondason (Bafoussam/ Fondjomekwet) on invitation of UTAMTSI, the sustainable coffee producers. Main topics of the negotiations at the University of Ngaoundéré were the Master's of Ecology, the setting up of the ReviTec-site on the grounds of the University, the conference in March 2012 and the new DIES-language project.

Contact: hartmut.koehler(at)uni-bremen.de

September
Auf Uni-Dächern Solarstrom produzieren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni Bremen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zu einer nachhaltigen Energieproduktion: Mit einem Eigenkapital von über 160.000 Euro gründeten sie jetzt die Genossenschaft „UniBremenSolar“. Bei der Auftaktveranstaltung setzten bereits 55 Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen der Universität ihre Unterschrift unter die Satzung. „Damit sind wir unserem Ziel, die Solaranlagen noch dieses Jahr ans Netz zu bringen, ein ganzes Stück näher gekommen“, sagt die Vorstandsvorstitzende Doris Sövegjarto-Wigbers vom Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT). Mitglied werden können alle Uni-Angehörige, die das Solarprojekt der Universität Bremen unterstützen wollen.

Die Solaranlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht sollen auf insgesamt sieben möglichen Flächen – beispielsweise auf der Universitätsbibliothek oder dem Verwaltungsgebäude - angebracht werden. „Wir wollen zeigen, dass sich Stromerzeugung dezentral und nachhaltig organisieren lässt und dass es zugleich eine rentable Renditeanlage für die Genossenschaftsmitglieder ist“, so Doris Sövegjarto-Wigbers. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei mindestens 100 Euro. Auf wie vielen Dächern Solaranlagen installiert werden, ist von der Höhe des bis Mitte September gezeichneten Kapitals abhängig.

Interessierte finden weitere Informationen und Beitrittserklärungen unter
www.uni-bremen.de/unibremensolar.html
.

Universität Bremen gilt weiterhin als umweltfreundlicher Betrieb
Nach Rundgang auf dem Campus bewertet Gutachter zahlreiche Umweltleistungen positiv / siebte positive Bescheinigung für EMAS-geprüften Betrieb seit 2004

Die Universität Bremen darf sich als eine der wenigen Hochschulen Deutschlands auch im Jahr 2011 als umweltfreundlicher Betrieb bezeichnen. Nach einem Rundgang auf dem Campus bewertete ein unabhängiger Gutachter die Umweltleistungen der Universität als positiv, die seit sieben Jahren mit einem Umwelt-managementsystem nach der europäischen Norm „Eco Management and Audit Scheme“ (EMAS) arbeitet. Damit hat die Universität zum siebten Mal in Folge die Hürde einer EMAS- Validierung genommen. 
So hob der Umweltgutachter Dr. Hans-Peter Wruk  aus Pinneberg in seiner Abschlusspräsentation mehrere Aspekte positiv hervor. Besonders begrüßte Wruk die Zielrichtung hin zu mehr Energieeffizienz an der Universität. Der Austauch von Leuchtmitteln mit dem Einsatz von LED-Leuchten verspricht eine erhebliche Reduzierung des Energieverbrauchs an der Universität. So plant die Universität zum Beispiel die Gründung einer Solargenossenschaft.  Der Pool von Lehrveranstaltungen im General Studies - Bereich mit Hilfe von e-Learning-Modulen - bietet eine gute Möglichkeit, Themen aus dem Umweltmanagement einfließen zu lassen. Auch soll ein Bildungsangebot zur Nachhaltigkeit ausgebaut werden. Im Fachbereich 4 in der Abteilung von Prof Mädler lobt der Umweltgutachter insbesondere den sorgfältigen Umgang mit gesundheitsschädlichen und Umweltschädlichen Stoffen.

June 28
Project from Bafoussam visits the UFT

For the third time, a pupils' group from the Lycée bilingue Bafoussam and the Hermann-Böse-Gymnasium, Bremen, visited our University and the UFT. They are part of the project Youth on the world, Junge Menschen bewegen die Welt! Bremen – Bafoussam, which is made possible by Verein für Veränderung, Partizipation, Integration und Kommunikation (VePIK e.V.), Göttingen and Agro-PME (Yaoundé). The project, initiated and organized by Anna-Heidrun Schmidt (VePIK) is a Globo:log- project and awarded reputation within the UN Decade of Education for Sustainable Development.

Contact: hartmut.koehler(at)uni-bremen.de; VePIK e.V., Göttingen

June 21
UNESCO zeichnet Schülerprojekt aus

Das Kooperationsprojekt „Nachhaltige Chemie“ des Schulzentrums Rübekamp und der Universität Bremen ist als offizielles Projekt 2011/2012 der Weltdekade der Vereinten Nationen anerkannt worden. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in der Bildung zu verankern.

Vor vier Jahren hat das Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT) der Universität Bremen ein interdisziplinäres Unterrichtskonzept für das Oberstufen-Profil “Nachhaltige Chemie“ gestartet, an dem Schülergruppen im Laufe ihrer Oberstufenzeit teilnehmen können. Die Schülerinnen und Schüler erhalten regelmäßig einmal in der Woche an der Universität ihren Unterricht.. Besonders die Risikobewertung und die Nachhaltigkeit von Chemikalien für Mensch und Umwelt stehen im Mittelpunkt.

„Das Projekt fördert den Übergang von der Schule zur Universität“, sagt Projektleiterin Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers. Denn gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler das Leben an der Universität kennen. Sie besuchen Vorlesungen, haben Kontakt zu Forschungsgruppen, lernen die Bibliothek kennen und nutzen wie alle Studierenden die Internetplattform Stud.IP. „Sie tauchen richtig ins Uni-Leben ein.“

Ausgezeichnet wurde das Unterrichtskonzept bereits mehrfach: Die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt (DBU) förderte es zum Start im Jahr 2007 mit 125.000 € Euro. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“  kürte es  zu einem ausgewählten Ort.
Weitere Informationen unter www.nachem.uni-bremen.de

Quelle: Pressestelle

Ein Schüler konzentriert bei der Arbeit im Unilabor.

 

June 9
The Cameroonian Ambassador of Germany visits our University and the UFT

His Excellency Mr. Buchholz came for an afternoon full of information to the University of Bremen and to the UFT. After a warm welcome by our Vice President for Intercultural and International Affairs, Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, general issues of the internationalisation strategy of the University of Bremen were discussed, highlighting the importance of our partnership with the University of Ngaoundéré, Cameroon. Main topic was the Subject Related Partnership with this university, focussing on the improvement of teaching of environmental sciences. Additional new research projects as well as the broadening of the partnership, including economy, language and intercultural key competences were presented.

Prof. Thöming, director of the UFT, introduced to the concept of the Central Scientific Unit. The Cameroon activities focussing on ecology and the ReviTec-concept to combat soil degradation are an essential cornerstone of the UFT's international activities. A large group of Cameroonian students found its way to the UFT to ask pressing questions to the ambassador who readily entered even into controverse discussions. The intensive and inspiring afternoon ended with a visit to our ReviTal10 site. The ambassador was very interested in the approach and expressed his high recognition of our project. He suggested to make the partnership and its additional projects visible in a larger conference, organized at the University of Ngaoundéré next spring at the opening of the Ngaoundéré ReviTec research site.

Contact: hartmut.koehler(at)uni-bremen.de

May
Publication and Press

May
Challenge Desertification: Biochar & Co in the combat against desertification
Symposium on the occasion of the opening of the new ReviTec-site, ReviTal10

As reported in the September 2010 news, we have a new ReviTec-site just in front of the UFT in the James Watt Straße. It was officially opened with a symposium on desertification in Europe and the potential of biochar in combating desertification. Speakers came from all over Germany, Switzerland and Austria. Prof. Thöming, director of the UFT, welcomed the more than 70 participants from Germany, Cameroon and Tchad. Unfortunately, DesertNet and UNCCD could not follow our invitations. The excellent scientific contributions from Prof. Böhner (Hamburg), Prof. Glaser (Halle- Wittenberg), Kesel and Prof. Koehler (Bremen) were complemented by those of the practitioners in biochar and vermicompost production (PYREG-Dörth, GC German Charcoal GmbH - Augsburg, palaterra - Hengstbacherhof, vermigrand - Absdorf, Österreich, Delinat Institut für Ökologie und Klimafarming- Arbaz, Schweiz). With the very motivated audience, lively and constructive discussions emerged. An engaged podium discussion was chaired by Prof. Heyser (Bremen).
The vernissage of the exhibition "ausbreiten" by students from the arts department (class Gunter Gerlach) opened other views on the ecological topics of "dispersal" and desertification. In a visit to our sites ReviTal05 and ReviTal10, Prof. Koehler, Prof. Heyser and Raimund Kesel demonstrated the ReviTec approach to the participants.
The conference and the lively discussion of the speaker's podium and the audience, lead by Prof. Heyser, proved once again the importance of exchange of views within science and industry, respectively, and between the two important actors.

Tasty Cameroonian coffee was offered by courtesy of "UTAMTSI GmbH sustainable development, Bremen".

More info: hartmut.koehler(at)uni-bremen.de and our NEW WEB-SITE SAFE SOILS

Pictures left to right: R. Kesel presents results from our ReviTal sites; visit to ReviTal10; the vernissage;artefacts "nomads" by Edda Grimm.

April - May
Cameroon Activities

The spring activities within our DAAD funded Subject Related Partnership included a visit from Prof. Koehler (UFT), Christine Rodewald (FZHB, Language Institute) and Major Poungom (PhD student from economics) at our partner university in Ngaoundéré. All three gave talks and participated in teaching and consulting. The conferences yielded three major results: establishment of a ReviTec-site on the grounds of the Université de Ngaoundéré, extension of the co-operation on the key qualification language (English and German), first contacts in the field of sustainable economics and logistics.

Coming from Ngaoundéré for a four weeks stay, Drs. Ngakou (Biologist) and Nlong (Computer Scientist) developed important contacts and ideas for projects in their respective fields. Planning for the ReviTec teaching and research site in Ngaoundéré was continued as well as the concretisation of the Master of Ecology at the Université de Ngaoundéré. Our guests participated in teaching and research. In several field trips, the Bremen hosts invited their guests to explore the ecological and historical wealth of the Bremen region.

Contact: hartmut.koehler(at)uni-bremen.de

Exploring the future ReviTec-site

Vize Rector Prof. Y. Karakasoglu (frontrow ctr.) invited the group and their Bremen partners

März
Workshop "Umweltfreundliche Nanomaterialien"

Auf einem Workshop  an der Universität Bremen - organisiert vom Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen und der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) - diskutierten am 30. März 2011 etwa 30 Fachleute aus Forschung und Wirtschaft über Strategien, um Nanomaterialien künftig sicherer für Mensch und Umwelt zu gestalten.

In Bremen hat sich zu diesem Thema in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Expertise entwickelt, die mittlerweile zum Forschungsschwerpunkt "Umweltfreundliche Nanomatrialien" des UFT mit zwei Großprojekten und zahlreichen flankierenden Vorhaben geworden ist und in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden soll. Als Leitbild dient dabei das in Anlehnung an die Grüne Chemie entwickelte Konzept "Green Nano", also Nanomaterialien so zu gestalten, dass sie nicht nur technische Funktionalitäten erfüllen, sondern auch ressourcen- und energieeffizent produziert werden und eine hohe Umweltverträglichkeit aufweisen. Hierzu kooperiert das UFT mit einer Reihe von anderen Arbeitsgruppen im Umfeld, unter anderem dem Fachgebiet "Technologiegestaltung und Technologieentwicklung", dem Institut für Werkstofftechnik, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Materialwissenschaften und dem Bremer Umweltinstitut.

Contact: jwa(at)uni-bremen.de

März
Förderpreis der Peter Franz Neelmeyer-Stiftung 2010

Der geschäftsführende Direktor des Zentrums für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) an der Uni, Professor Dr. Jorg Thöming, bekam vor kurzem für seine Forschungsarbeiten den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis der Peter Franz Neelmeyer-Stiftung 2010. Er erhielt ihn für seine Arbeiten zu einer richtungsweisenden Trenntechnik für die effiziente Abscheidung von Kohlendioxid. Das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) gilt als der Hauptverursacher des gegenwärtigen Klimawandels.
Ein Lösungskonzept ist die saubere Abtrennung des Kohlendioxids aus Abgasen von Kohlekraftwerken. Um nicht wie bislang über den Schornstein in die Atmosphäre zu gelangen, soll das Kohlendioxid zukünftig fixiert und sicher eingelagert werden. Dazu muss es in möglichst reiner Form vorliegen. Der Energieverbrauch für bisherige Trennverfahren ist jedoch derart groß, dass eine solche Trennung den zukünftigen Bedarf an Kohle und damit auch den Strompreis drastisch erhöhen würde.
Jorg Thöming hat mit seinem Team nun ein alternatives Gastrennverfahren entwickelt, das sehr wenig Energie benötigt. Was niemand für möglich hielt, nämlich die Gastrennung durch poröse Membranen, ist nun erstmals durch eine neuartige Porenform gelungen – zumindest im Labor. Dieses Verfahren muss sich nun in größerem Maßstab beweisen. Dann könnte es schon bald den Markt für die Rauchgas-Behandlung erobern.

s. auch http://epaper.weser-kurier.de/data/20110324/WKH_HP/pdf/028_24_Mar_WKH_HP_28.pdf