Seit dem 19.12.2007 ist das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) eine "Zentrale wissenschaftliche Einrichtung (ZWE)" der Universität Bremen. Beteiligt sind sechs Abteilungen aus den Fachbereichen Biologie und Chemie und Produktionstechnik. Die ZWE kooperiert mit zahlreichen nationalen und internationalen Forschungs- und Industrieunternehmen und ist an einem gezielten Ausbau dieser Kooperationen sehr interessiert.
Mission und Vision
Das UFT sieht seine Mission in der skalenübergreifenden Entwicklung von umweltgerechten Prozessen und Produkten und in der Abschätzung und Minimierung ihrer Umweltrisiken. Umweltfreundliche, biokompatible Prozesse und Produkte in einer gesunden Umwelt umreißen die Vision des UFT.
Forschungskonzept
Das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) hat die interdisziplinäre Erforschung und Entwicklung sowie den Transfer von Umweltforschung und innovativen Technologien nachhaltiger Produktion in der Region Bremen und darüber hinaus zum Ziel. Wir sind überzeugt , dass dies am besten in interdisziplinärer Arbeitsatmosphäre mit Freiräumen gedeiht – mit Teams, die sich gut verstehen und von ihrem Forschungsgegenstand begeistert sind. Mit exzellenter Forschung werden innovative Anwendungsgebiete erschlossen und diese in Kooperation mit Unternehmen entwickelt und zur Anwendung gebracht.
Das Forschungskonzept „Biokompatible Produkte und Verfahren“ setzt sich aus dem Forschungsschwerpunkt „Umweltfreundliche Nanomaterialien“ und vier Forschungsgebieten zusammen, die in enger Wechselbeziehung zur Rahmenthematik stehen: Nachhaltiges Chemikaliendesign, Selektive Trenn- und Reaktionstechnik, Biopolymere und Sichere Böden (Safe Soils).
Die Zielsetzung des UFT ist ausgerichtet auf
- die Erforschung und Entwicklung umweltrelevanter chemischer, biologischer, ökologischer und verfahrenstechnischer Prozesse,
- die Durchführung von Projekten der Umwelttechnologie-Entwicklung und Umweltforschung,
- das Angebot interdisziplinärer und umweltrelevanter Lehre.
Darüber hinaus ist das Querschnittsthema ‚Bewertung’ innerhalb des Forschungsverbundes in einen breiten Kontext aus Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung eingebettet.
Das Zentrum bietet seine interdisziplinäre Theorie- und Methodenkompetenz interessierten Firmen, Behörden und Forschungsorganisationen an. Es verfügt über viefältige Erfahrungen in nationalen und internationalen Projekten, auch durch Übernahme der Koordination. Das UFT ist offen für die Kooperation mit Firmen, die ihre Methoden und Produkte ressourcenschonend weiterentwickeln bzw. auf der Basis innovativer Methoden und Verfahren herstellen möchten.
Umweltforschung
Die Umweltforschung ist keine Disziplin im herkömmlichen Sinne, sie bedarf der interdisziplinären Forschung. Dieses Prinzip wurde mit der Gründung des UFT im Jahr 1996 umgesetzt. In einer neuen Struktur der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachrichtungen vereint das UFT eine breite methodische Kompetenz.
Strukturen des Zusammenarbeitens
Im UFT ist das gesamte Spektrum der Umweltforschung von der mikroskopischen bis zur makroskopischen Ebene repräsentiert. So erforschen die ca. 160 Mitarbeiter/innen der sechs Abteilungen der ZWE u.a. molekulargenetische Strukturen, chemische Prozesse von Umweltbeziehungen, makroskopische Interaktionen in Populationen und Ökosystemen, schätzen Risiken für die Umwelt ab und erforschen und entwickeln innovative, umweltschonende Produktionsverfahren.
Die Bearbeitung der Forschungs- und Entwicklungsaufgaben erfolgt in neuen Strukturen des Zusammenarbeitens in den interdisziplinären Forschungsschwerpunkten. Durch eine breit angelegte Kooperation wird eine umfassende fachliche und methodische Kompetenz vereint. Grundlagenforschung, angewandte Umweltforschung und die Entwicklung nachhaltiger Umwelttechnologie sind im UFT eng verzahnt. Hauptarbeitsfeld ist die Entwicklung und Erforschung von biokompatiblen Produkten und Verfahren. top
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